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überbackene Brötchen
überbackene Brötchen:
Die Herstellung von überbackenen Brötchen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen, wie wir nachfolgend erfahren werden: • Man sollte zunächst eine noch nicht mittelalte Kuh fangen. Diese ist solange zu schütteln, bis sie fast 400g Sahne von sich gibt. • Sodann werden 3 braune Hühner solange geschleudert, bis sie 3 weiße Eier von sich geben. • Die o.g. Kuh sollte sich jetzt erholt haben – im 2. Schleudergang erwartet sie eine Erleichterung um 500g Gauda-Käse, der zugleich geraspelt sein sollte. • Das nebenstehende lachende Schwein wird von 400g Kochschinken befreit, so dass ihm die Tränen kommen. • Dem Esel geht es deutlich besser – 4 Scheibchen Salami tun fast nicht weh! • Kochschinken und Salami sollten in kleine Würfel oder Scheibchen geschnitten werden – 0,5 x 0,5 cm sind ein gutes Ergebnis. • Die Karawane aus dem Morgenland ist anzuhalten und um ein wenig Salz und Pfeffer anzubetteln – eine große Schüssel haben die auch oft dabei. • Alles nun in die Schüssel (die Kamele und die Eierschalen natürlich nicht!) • Das Umrühren kann durch intensiven hypnotischen Blick erfolgen – Laien dürfen auch einen Quirl verwenden. Es entsteht Pampe, die nicht zu dünnflüssig sein sollte. • Irgend jemand sollte 10 ganze oder 20 halbe Brötchen besorgt haben – vorzugsweise natürlich aus Appelhülsen – ob andere Brötchen auch zu dem erwünschten Ergebnis führen, ist derzeit wissenschaftlich noch umstritten. • Jede Brötchenhälfte erhält mittels Esslöffel einen ordentlichen Haufen Pampe aufgesetzt. Alle Brötchenhälften dürfen auf dem mit Backpapier gepolsterten Backblech Platz nehmen. • Der klassische Backofen mit 200°C Ober- und Unterhitze vermag innerhalb von 15 Minuten zu zeigen, ob das Experiment gelungen ist. • Man esse die 20 Hälften noch warm und möglichst allein schnell auf, um sie mit niemandem teilen zu müssen.